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Ansprechpartner

Petra Mustermann

Herr
Thomas Frebel

Tel: 02306 767 - 801
thomas.frebel@ - drk-luenen.de 

Kupferstr.66
44532 Lünen

Rettungsdienst

Foto: D. Hertel

In Lünen und Selm wird der Rettungsdienst und der Krankentransport vom DRK-Kreisverband Lünen geleistet. Die Feuerwehr Lünen ist im Stadtgebiet Lünen am Rettungsdienst beteiligt. Das Einsatzgebiet umfasst eine Fläche von ca. 120 km² mit ca. 116.000 Einwohnern (Stand 30.06.2009). In 2011 wurden die Rettungsmittel ca. 14.000 mal alarmiert. In den Alarmierungen sind Fehleinsätze und böswillige Alarmierungen enthalten. Nicht alle Einsätze führen letztendlich zum Transport des Patienten in ein Krankenhaus. Einige konnten durch den Notarzt an der Einsatzstelle so weit versorgt werden, dass ein Krankenhausaufenthalt nicht erforderlich war.

Im Auftrag der Stadt Lünen betreibt das DRK insgesamt 3 Rettungswachen in Lünen und eine Rettungswache in Bork. Die Fahrzeuge werden mit hauptberuflichen Rettungsassistenten, Rettungssanitätern und Auszubildenden (Rettungsassistenten im Anerkennungsjahr) besetzt.


Mit 4 Rettungswagen sowie einem Notarzteinsatzfahrzeug steht eine große Fahrzeugflotte mit modernster Technik zur Verfügung. Darüber hinaus, werden 2 Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug als Reservefahrzeuge vorgehalten.

Beim Notarzteinsatzfahrzeug, einem Mercedes Benz Vito, wurde die Idee eines kombinierten Einsatzleitwagens im Rettungsdienst umgesetzt. Aus diesem Fahrzeug heraus kann die Führung des Rettungsdienstes bei Großschadenslagen übernommen werden. Alle Rettungsassistenten haben dazu eine Zusatzausbildung als Gruppenführer Rettungsdienst um diese Aufgabe übernehmen zu können.

Rettungsdienst- Wie funktioniert das eigentlich?

Foto: A. Bietendüfel

Was passiert bei einem Einsatz eigentlich genau? Wie würde es mir ergehen, wenn ich selbst einmal in eine lebensbedrohliche Situation käme?

Wenn Sie die Notrufnummer 112 wählen läuft der Anruf bei Rettungsleitstelle in Unna auf. Danach dauert es ca. 1. Minute bis der RTW auf dem Weg zur Einsatzstelle ist. Der Notarzt, falls er auch erforderlich ist, wird durch ein NEF erst am Krankenhaus abgeholt und folgt dem RTW zur Einsatzstelle.

In ca. 8 Minuten sollte der Rettungsdienst am Einsatzort eintreffen. Voraussetzung für das Eintreffen innerhalb von 8 Minuten ist jedoch, dass ein Fahrzeug an der zuständigen Rettungswache auch Einsatzbereit ist und nicht gerade in einem anderen Einsatz gebunden ist. Sollte dies der Fall sein, entsendet die Rettungsleitstelle das nächstgelegene Fahrzeug aus dem Kreisgebiet zur Einsatzstelle. Wenn auch im Kreisgebiet alle Fahrzeuge gebunden sind, erfolgt die Hilfe durch entsprechende Fahrzeuge aus den angrenzenden Kreisgebieten wie Dortmund, Coesfeld oder Recklinghausen.

Am Einsatzort beginnen die Besatzungen mit der Versorgung des Patienten. Nachdem der Patient transportfähig ist, geschieht der Abtransport im RTW zum nächstgelegenen Krankenhaus oder in eine Spezialklinik unter ständiger Überwachung des Patienten.

 

Neben der Notfallrettung führt das DRK Lünen auch Krankentransporte mit dem RTW durch.

Krankentransporte sind Transporte, bei denen keine akute Lebensgefahr besteht, jedoch eine fachliche Betreuung und Überwachung des Patienten erforderlich ist.

Indikationen für einen Krankentransport sind unter anderem:

          

  • Patient ist in Gehfähigkeit oder Mobilität eingeschränkt
  • Patient hat einen reduzierten Allgemeinzustand oder leidet an allgemeiner Schwäche
  • Patient ist verwirrt oder desorientiert und muss betreut werden
  • Patient hat instabile Vitalfunktionen und benötigt daher eine Überwachung
  • Patient benötigt akute psychologische Betreuung
  • Patient hat eine infektiöse anzeigepflichtige Krankheit
  • Patientin hat eine Risikoschwangerschaft
  • Patientin steht kurz vor der Entbindung
  • Patient wird von einer Klinik in eine andere verlegt