Aktuelles / Archiv

02.05.2011 - Sanitätsdienst am Cappenberger See

Am 1. Mai war es wieder soweit: Tausende trafen sich nach einer Maiwanderung auf der Wiese nördlich des Cappenberger Sees um ausgiebig zu feiern. Im Auftrag der Stadt Lünen errichteten und betrieben die Mitglieder der DRK-Gemeinschaft Lünen einen Behandlungsplatz (BHP), um den zahlreichen Hilfeleistungen gewachsen zu sein.

Elektrische Energie für Beleuchtung, Kaffeemaschine, Funkgeräte und Laptop erhielt der Behandlungsplatz durch den Ersatzstromerzeuger des Trupps Technik & Sicherheit. Ein Personal-Pavillon stand den Einsatzkräften für die nötigen Pausen und die Mahlzeiten zur Verfügung.

Der BHP wurde in zwei Bereiche getrennt. Ein Zelt war für die schwierigen Fälle ausgerüstet, ein weiteres für die Erste Hilfe und den Ruhebereich. Neben einem ebenfalls zum ehrenamtlichen Team gehörenden Notarzt waren Rettungshelfer und Sanitäter für die vielen, meist jugendlichen Patienten eingeteilt. Dazu kamen weitere Helfer für die Belange der Technik & Sicherheit und die notwendigen Führungskräfte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ständige Absprachen der Führungskräfte waren nötig, um die Versorgung der Patienten einerseits und die Einsatzzeiten der Helfer andererseits zu optimieren. Durch die modulare Ausbildung der ehrenamtlichen Mitglieder ist ein Austausch zwischen den Bereichen Sanitätsdienst und Technik stets möglich.

 

 

 

 

 

 

 

Der Führungsassistent bei der Arbeit. Sämtliche Geschehnisse und relevanten Informationen wurden in einem Einsatztagebuch (ETB) festgehalten. Es kamen mehr als 100 Einträge zusammen. Das hilft bei der Nachbearbeitung.

 

Wer gern bei solchen Einsätzen mitmachen möchte kann hier das Kontaktformular nutzen.

 

09.02.2011 - Neues Fahrzeug für die Einsatzeinheit

Die Einsatzeinheit des DRK-Kreisverbandes Lünen erhielt heute durch Landrat Michael Makiolla einen neuen Krankentransportwagen Typ B (KTW-B). Zugführerin Sandra Sawallich freut sich schon sehr darüber, denn damit wurde eine Lücke in der Fahrzeugausstattung geschlossen.



Aus Finanzmitteln des Bundes wurden KTW-B angeschafft. Nun profitieren auch die DRK-ler in Lünen davon und erhalten Ersatz für einen Ende 2010 ausgemusterten KTW-4 aus dem Jahre 1990.

Die Ausstattung des Fahrzeugs stellen eine Ergänzung der Rettungsmittel des Rettungs- und Sanitätsdienstes dar. Sie tragen dazu bei das Transportaufkommen an Patienten bei einer Katastrophe mit einem Massenanfall von Verletzten besser zu bewältigen. Das Fahrzeug wird zum Transport von bis zu zwei liegenden Patienten oder einem liegenden und einem sitzenden Patienten zu stationären medizinischen Behandlungseinrichtungen eingesetzt. Die Sanitätsausstattung ermöglicht eine medizinische Grundversorgung.

Für sämtliche medizintechnischen Geräte sind im Fahrzeug Vorrüstungen vorhanden. Sofern die entsprechenden Geräte nachgerüstet werden, hat das Fahrzeug den gleichen einsatztaktischen Wert wie ein Rettungswagen.


 

Herr Makiolla ließ sich alles genau erklären und zeigte viel Interesse für die Ausstattung des modernen Fahrzeugs. In einer kurzen Ansprache lobte er den Einsatz der ehrenamtlichen Helfer, die damit die Gefahrenabwehr im Kreis Unna und darüber hinaus unterstützen.

Wer sich bei uns im DRK ehrenamtlich engagieren möchte, kann dies unter anderem auch in der Einsatzeinheit tun. Gerne beraten wir Sie in einem persönlichen Gespräch. Hier geht es zum Kontaktformular.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

19.04.2010 - Grundausbildung Technik & Sicherheit

Am Wochenende vom 17.-18.04. fand eine Grundausbildung "Technik & Sicherheit" für die neuen Mitglieder der Einsatzeinheit statt. Diese Ausbildung gehört neben der Betreuungs- und Sanitätsausbildung zur Basisqualifikation jeder Einsatzkraft.

Themen waren u.a.

  • Richtiger Umgang mit Handwerkzeugen im Einsatz
  • Technische Geräte im Einsatz
  • Zeltbau
  • Verkehrssicherheit bei Einsatzfahrzeugen
  • Umgang mit gefährlichen Stoffen und Gütern
  • Technische Sicherheit, Unfallverhütung und
    Arbeitssicherheit im Einsatz
  • Einfache Brandschutzmaßnahmen
  • Umweltschutz

Der Mix aus Theorie und Praxis kam bei allen gut an.

Wer auch in der Einsatzeinheit mitmachen möchte kann sich über das Kontaktformular anmelden. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

21.11.2009 - Sprechfunkausbildung

Am 14. und 21.11.09 hat es ordentlich gefunkt. Einige Mitglieder der Gemeinschaft absolvierten eine Ausbildung zum Sprechfunker. Dabei ging es in Theorie und Praxis um die Welt der Ultrakurzwelle.

Bei Sanitätswachdiensten oder auch in der Einsatzeinheit nutzen die DRK-ler die Funktechnik und wurden mit diesem Lehrgang dazu befähigt, mit den verschiedenen Geräten umzugehen und die rechtlichen Grundlagen einzuordnen.

Bei dem Praxistag konnten die Teilnehmer das Erlernte in die Tat umsetzen. Mit mehreren Fahrzeugen ging es im Kreis Unna darum, Funkgespräche vorschriftenkonform in verschiedenen Verkehrsarten abzuwickeln. Die Gesprächsabwicklung war mitunter etwas holprig, was aber bei einem solchen Lehrgang normal ist. Nur mit viel Übung verliert man die "Angst" vor dem sprechen.

Am Ende des Tages waren alle zufrieden und die Gemeinschaft Lünen um einige Sprechfunker reicher.

 

 

01.11.2009 - Umzug in ein neues Domizil

Da der Zustand des DRK-Zentrums an der Moltkestr. 88 keine Grundlage für die ehrenamtliche Arbeit der Gemeinschaftsmitglieder bietet, wurde der Standort für die Ausbildung und Verwaltung zum 01.11.09 aufgegeben. Die Kreisrotkreuzleitung hat jedoch in enger Abstimmung mit dem Präsidium und dem Vorstand einen vorübergehenden Standort ausgewählt, der es erlaubt, unter zeitgemäßen Umständen Ausbildung und Vereinsarbeit zu leisten.

Am 07.11.09 erfolgt daher der Umzug in die ehemalige Sparkassenfiliale an der Gahmener Str. 280. Die Vorbereitungen dafür laufen und werden pünktlich zum Umzugstermin abgeschlossen sein.

Die Fahrzeuge und Ausstattung der Einsatzeinheit bleibt noch am Standort Moltkestrasse, da in Gahmen hierfür der Platz nicht reicht.

Weiterhin wird an einer endgültigen Lösung für die Ehrenamtlichen gearbeitet. Ob ein vorhandenes Gebäude umgebaut oder ein Neubau errichtet wird ist noch nicht geklärt. In jedem Fall werden erhebliche finanzielle Mittel benötigt.

 

26.04.2009 - Stromversorgung im Einsatz

Bei Einsätzen der Einsatzeinheit werden oft auch elektrische Geräte eingesetzt. Vom Flutlichtstrahler über Heizgebläse bis zur Netzersatzanlage - alles muss schnell und sicher in Betrieb genommen werden.

Fünf Mitglieder der Einsatzeinheit wurden daher am 25. und 26.04. zu "elektrotechnisch unterwiesenen Personen" ausgebildet. Inhalte der Ausbildung waren:

  • Grundlagen der Elektrotechnik
  • Stromversorgung aus Batterien und Akkumulatoren
  • Stromversorgung aus dem öffentlichen Netz
  • Stromversorgung aus Netzersatzanlagen
  • Erstellung von Verteilernetzen
  • Erforderliche Eigenschaften von elektrischen Betriebsmitteln

Neben der Theorie wurde auch praktisch geübt, was allen großen Spaß machte. So konnte das theoretisch erlernte sofort angewendet werden, was die elektrotechnischen Zusammenhänge noch besser begreifen ließ.

Die abschließende Prüfung absolvierten die Teilnehmer souverän, sodass die Ausbilder (Bild hinten rechts), übrigens speziell geschulte Fachkräfte der Elektrotechnik, zum Schluss die Zertifikate ausgeben konnten.
 

 

 

 

21.02.2009 - Fachbereich Sanitätsdienst erhält AED-Gerät

Ab sofort sind die ehrenamtlichen Helfer bei Sanitätswachdiensten noch besser gerüstet, um bei einem möglichen Herz-Kreislauf-Stillstand die nötige Hilfe leisten zu können. Ein nagelneues AED-Gerät (AED= automatischer externer Defibrillator)wurde heute in Dienst gestellt.

Das Gerät erkennt nach dem Anlegen der Elektroden den Herz-Kreislauf-Zustand des Patienten und gibt per Ansage und optischer Anzeige die durchzuführenden Maßnahmen an.

Ein AED-Gerät ist für mittlere und große Sanitätswachdienste gem. den DRK-Leitlinien für Sanitätswachdienste vorgeschrieben. Mit der Anschaffung konnte also eine weitere Qualitätsverbesserung für die zu betreuenden Veranstaltungen erreicht werden.

 

16.08.2008 - Landeswettbewerb 2008 in Gelsenkirchen

Ein tolles Erlebnis für die Gemeinschaft Lünen war die Teilnahme am diesjährigen Landeswettbewerb. Er wurde in diesem Jahr in Gelsenkirchen ausgetragen.

Rotkreuz-Wettbewerbe sind Teil der Ausbildung aller Rotkreuzgemeinschaften. Sie bieten Gelegenheiten, den eigenen Leistungsstand zu überprüfen und Defizite aufzudecken. Die Fähigkeiten der Helferinnen und Helfer der Rotkreuzgemeinschaften, in allen Situationen der täglichen Rotkreuzarbeit Hilfe leisten zu können, soll dabei auch nach außen dargestellt werden.

Die Aufgaben wurden aus folgenden Bereichen gestellt:

  • Erste Hilfe/Sanitätsdienstausbildung
  • Betreuungsdienstausbildung
  • Ausbildung Technik und Sicherheit
  • Rotkreuz-Allgemeinwissen
  • Fachausbildung Blutspende

Aber nicht nur die Bewältigung von Aufgaben standen auf der Tagesordnung der Veranstaltung, die von Freitag Abend bis Sonntag Mittag dauerte. Kontakte zu anderen Kreisverbänden zu knüpfen, Erfahrungen auszutauschen und einfach mal "Rotkreuzluft" zu schnuppern gehörten ebenfalls dazu. Das bunte Rahmenprogramm tat sein übrigen dazu, den Teilnehmern ein gelungenes Wochenende zu bescheren.

Und was macht ein Rotkreuzler, wenn sich der Nachwuchs einstellt? - Mitnehmen ist die Devise und die Organisation eines Babysitters ist unter Rotkreuzkameraden kein Problem!

 

 

Das richtige Outfit gehört natürlich dazu! - Ein echter Hingucker waren die Mitglieder der "Pampers-Einheit"!!

Beim nächsten Wettbewerb ist Lünen sicher wieder dabei!

 

 

 

 

05.05.2008 - Aktion zum Weltrotkreuztag am 10. Mai

Das Jahr 2008 steht beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) unter dem Motto „Mach mit!“. Zum Weltrotkreuztag lädt das DRK daher alle interessierten Bürger zu einer Informations- und Mitmachveranstaltung am kommenden Samstag in die Fußgängerzone ein.

Bei Kaffee und frischen Waffeln wird wieder ein interessantes Programm geboten. So werden aus dem Bereich der Ersten Hilfe einfache Maßnahmen präsentiert, bei denen jedermann ohne Scheu helfen kann. Der Erfolg ist garantiert!

Wer nicht nur Erste Hilfe leisten können möchte, sondern sich auch für die Bereiche Sanitätsdienst, Betreuungsdienst, Blutspendedienst oder Technischen Dienst interessiert, erhält beim DRK-Infostand und den Einsatzfahrzeugen fachkundige Auskünfte.

Wir wollen Menschen bewegen, sich für andere zu engagieren. Das Deutsche Rote Kreuz ist mit rund 4,3 Millionen Mitgliedern und rund 400.000 Ehrenamtlichen eine der größten und leistungsfähigsten Hilfsorganisationen in Europa und Teil einer weltweit einzigartigen Bewegung.


 

19.10.2007 - Evakuierung in Brambauer

Die Einsatzeinheit UN 05 aus Lünen konnte ihre Einsatzfähigkeit am 19.10.07 unter Beweis stellen: In Brambauer wurde eine Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg gefunden und sollte um 14:00 Uhr entschärft werden.

Aus Sicherheitsgründen mussten ca. 2.800 Bürger evakuiert werden. Die Stadt Lünen hat für diesen Zweck 2 Notunterkünfte bereit gestellt, u.a. die Achenbachschule in der Friedhofstraße. 

Der Kreis Unna beauftragte die Helfer des Roten Kreuzes am 17.10. mit der Betreuung der evakuierten Bürger in der Achenbachschule und die Mithilfe beim Transport der nicht gehfähigen Personen.

Am Tag darauf liefen dann die Telefone heiß, denn es musste noch einiges organisiert werden. So wurden z.B. bei den Rotkreuzkameraden aus Holzwickede 50 Feldbetten geordert. Die Helfer der Sanitätsgruppe und des technischen Trupps aus Lünen, sowie die der Betreuungsgruppe aus Selm wurden informiert und eingeteilt. Gleichzeitig tauschten sich die DRK-Führungskräfte mit dem Stab für außergewöhnliche Ereignisse aus. 

Am Freitag um 10:00 Uhr trafen sich die ehrenamtlichen Helfer am DRK-Zentrum in der Moltkestrasse, um den Einsatz durchzusprechen. Bereits um 11:00 konnte die verantwortliche DRK-Einheitsführerin die Einsatzbereitschaft melden.

 

 

 

 

Die Betreuungsgruppe hatte eine Registrierung für alle aufzunehmende Personen eingerichtet. Hier wurde nichts dem Zufall überlassen. Gleichzeitig haben die Köche Stellung in der Schulküche bezogen und Heißgetränke vorbereitet.

 

 

In der Turnhalle wurden 30 Feldbetten aufgebaut, um die gemeldeten nicht gehfähigen Personen aufnehmen zu können.

 

 

 

 

 

Bis zu 87 Bürger wurden in der Turnhalle mit dem Nötigsten versorgt.
 

 

 

 

 

 

Die Ausgabestelle für Getränke wurde ebenfalls in der Turnhalle eingerichtet.

 

 

 

 

 

Für kleinere Verletzungsfälle wurde ein Klassenzimmer als Erste-Hilfe-Station umfunktioniert. Zum Glück gab es hier jedoch keinen Ernstfall.

Der schnelle Transport der nicht gehfähigen Personen aus dem Evakuierungsgebiet war eine große Herausforderung für die Helfer. Rollstuhlfahrer wurden mit speziellen Fahrzeugen des Sitzend- und Liegendtransportes des DRK Lünen transportiert. Zum Glück mussten nur wenige Bürger liegend in Krankenwagen zur Notunterkunft gefahren werden, denn dies bedeutet einen erhöhten Zeitaufwand.

Um 14:30 war die Gefahr gebannt und alle Bürger konnten ihre Wohnungen wieder aufsuchen.

Als sämtliches Material wieder auf den Fahrzeugen verstaut war, konnten die 22 erschöpften Rotkreuzhelfer sichtlich zufrieden mit dem Ablauf des Einsatzes sein. Oft kommt es nicht vor, dass man den Menschen so konkret Hilfe leisten kann. Solche Einsätze machen jedem aktiven Rotkreuzmitglied deutlich, wie wichtig das ehrenamtliche Engagement ist.

 

 

12.08.2007 - Angebot für Reise nach Fuerteventura

Die DRK-Sozialstation bietet aktuell eine Reise nach Fuerteventura an.


Hier können Sie sich das Angebot, sowie eine Reisebeschreibung ansehen.

Nähere Informationen erhalten Sie bei Frau Gabi Hoffmann unter 02306/30611-261.

 

 

03.06.2007 - Kreiswettbewerb 2007

Seit langer Zeit hat die Gemeinschaft unseres DRK-Kreisverbandes mal wieder einen Rotkreuzwettbewerb durchgeführt. Möglich wurde dies durch die Kooperation mit dem Kreisverband Witten, der den Wettbewerb ausrichtete.

Ort des Geschehens war der Kemnader See bei Witten. Hier galt es, vor dem Hintergrund des gleichzeitig stattfindenden Volksfestes "Kemnader See in Flammen", Aufgaben aus den Bereichen Rotkreuzwissen, Betreuungsdienst, Sanitätsdienst und Technik und Sicherheit zu lösen.

Jede Gruppe bestand aus max. 7 Teilnehmern. Die Gruppe aus unserem Kreisverband bestand aus Helfern der Sanitätsgruppe und der Gruppe Technik & Sicherheit unserer Einsatzeinheit.
 

 

Die theoretischen Fragen bezogen sich auf das Grundwissen, was jeder Rotkreuzler parat haben sollte. So wurden z.B. die Grundsätze des Roten Kreuzes abgefragt und welche Personengruppen jeweils besonders durch die 4 Genfer Abkommen geschützt werden. Auch einige Fragen aus dem Bereich der Blutspende mussten beantwortet werden.

 

 

Wie wird ein Fahrzeug mit Anhänger fahrbereit gemacht und rückwärts eingewiesen? Die Gruppen hatten die Sache im Griff.

 

 

 

Bei der Sanitätsaufgabe mussten 3 Verletzte bzw. Betroffene versorgt werden. Eine Kopfverletzung bekam einen Verband, die Registrierung wurde ordnungsgemäß durchgeführt und der eintreffende Notarzt eingewiesen.
Eine Person mit Verdacht auf eine Wirbelsäulenverletzung wurde besonders intensiv behandelt. So wurde die Halswirbelsäule mit einer Stiff-Neck stabilisiert, die Vitalwerte (Atmung, Puls, Blutdruck) ermittelt und die Lagerung mit einer Schaufeltrage durchgeführt. Auf Anweisung des Notarztes mussten dann noch eine Infusion vorbereitet werden.
 

Für die Betreuungsaufgabe hatte man eine gespielte Gruppe aus einem nahe gelegenem Altenwohnheim, dessen Betreuer krankheitsbedingt ausgefallen war zu betreuen.
Hier überraschte die Gruppe aus Lünen, da sie, obwohl die Lüner Einsatzeinheit über keine Betreuungsgruppe verfügt, die Aufgabe exzellent gelöst hat.

 

 

Sowohl die Gruppe aus Witten, als auch unsere hat sich für die Teilnahme am Landeswettbewerb vom 17.08.-19.08.07 in Gütersloh qualifiziert.

Nach dem offiziellen Wettbewerb unterstützten einige unserer Helfer die Wittener Kollegen beim Sanitätsdienst des Volksfestes. So konnten sie noch verschiedene Realeinsätze bewältigen und mit vielen anderen Rotkreuzlern das Feuerwerk am See bewundern.

 

08.05.2007 - Weltrotkreuztag 2007

Zum Weltrotkreuztag am 8. Mai, dem Geburtstag unseres Gründers Henry Dunant, hat die Gemeinschaft aus Lünen eine große Aktion in der Innenstadt organisiert.

Neben Kaffee, Waffeln und Kaltgetränken gab es insgesamt 3 Leistungsshows der Einsatzeinheit des Katastrophenschutzes zu sehen.

Dabei wurde der Ablauf eines Sanitätseinsatz-es von der Schadens-stelle über den Trans-port zum Verbandplatz, der dortigen ärztlichen Versorgung bis zum Transport zum Kranken-haus dargestellt.

Als Schadenslage wurde der Absturz eines Motorkleinflugzeuges angenommen. Es wurde mit 40 Verletzten gerechnet. Die DRK-Einsatzeinheit hatte den Auftrag, einen Verbandplatz zu errichten, sowie die sanitätsdienstliche Versorgung der Verletzten in einem zugewiesenen Einsatzabschnitt am Pavillon sicherzustellen.
Hier richten einige Helfer gerade den Verbandplatz her. Das
Zelt hatten Mitglieder des Techniktrupps bereits aufgebaut.

 

Drei "Verletzte", darge-stellt von Gevelsberger Rotkreuzlern des dortigen RUD-Teams (RUD=Realistische Unfalldarstellung), galt es zu versorgen. Die Knieverletzung hier links dargestellt war zum Glück nicht  so schlimm.

Weitaus anspruchsvoller waren da der Beinbruch und der Schädelbasis-bruch mit Bewußtlosig-keit.

 

Hier kamen Schaufeltrage und Pneumoschiene zum Einsatz.

 

 

Der Transport zum Verbandplatz war eine anstrengende Angelegenheit für die Helfer, denn die Sonne brannte vom Himmel.

 

 

 

 

 

Im Verbandplatzzelt wurden die ärztlichen Maßnahmen durchge-führt. Dazu zählen die Überprüfung der Verletztenanhängekarte, die Einstufung in eine Kategorie des Verlet-zungsgrades, sowie die Gabe von Medika-menten und Infusionen.

Unterstützt wird er hierbei durch Sanitäter und Rettungshelfer.

 

Die Verletzten mit Transportpriorität werden mit dem RTW oder KTW ins Krankenhaus gebracht.

 

Die Aktion war durchweg erfolgreich! Hohe Motivation und Engagement aller Beteiligten haben dazu beigetragen.
Nach dem Abbau und der Herstellung der Einsatzbereitschaft am Standort Moltkestrasse wurde noch gegrillt und in gemütlicher Atmosphäre über das erfahrene gesprochen.

Interesse geweckt? Hier gibt´s unseren aktuellen Flyer der DRK-Einsatzeinheit Lünen!

 

18.03.2007

Wieder mit freundlicher Unterstützung aus dem DRK-Kreisverband Dortmund fand am 17. und 18.03.07 eine Grundausbildung "Technik & Sicherheit" statt.

Themen waren u.a.

  • Richtiger Umgang mit Handwerkzeugen im Einsatz
  • Technische Geräte im Einsatz
  • Zeltbau
  • Verkehrssicherheit bei Einsatzfahrzeugen
  • Umgang mit gefährlichen Stoffen und Gütern
  • Technische Sicherheit, Unfallverhütung und
    Arbeitssicherheit im Einsatz
  • Einfache Brandschutzmaßnahmen
  • Umweltschutz

Der Mix aus Theorie und Praxis kam bei allen gut an.

Wer auch in der Einsatzeinheit mitmachen möchte kann sich über das Kontaktformular anmelden. 

 

 

18.02.2007

Helfer der Einsatzeinheit haben am 17. und 18.02.07 die Grundlagen des Betreuungsdienstes erlernt. Mit Unterstützung einer Ausbilderin aus dem Nachbarkreisverband Dortmund, die auch gleich den Betreuungsanhänger mit Zugfahrzeug mitbrachte, wurden Inhalte wie

  • Einsatzanlässe
  • Aufbau- und Struktur des Betreuungsdienstes
  • Ausgabe der Verpflegung
  • Ausgabe von Gegenständen des täglichen Bedarfs
  • Durchführung von Betreuungsmaßnahmen
  • Begleitung von Transporten
  • Mitwirkung bei Unterbringungsmaßnahmen

vermittelt.

Die Grundausbildung Betreuungsdienst gehört, wie die Sanitätsausbildung und die Grundausbildung Technik & Sicherheit, zu den fundamentalen Themen, die jeder Helfer der Einsatzeinheit absolvieren muss. Darüber hinaus gibt es ein umfassendes Spektrum an Fortbildungsthemen die im Jahresausbildungsplan zusammengestellt sind. 

Wer Interesse an einer aktiven Mitwirkung hat kann sich über das Kontaktformular unverbindlich informieren lassen.

 

26.09.2006

Hoch her ging es beim Oktoberfest in Lünen-Süd vom 15.-18.09.06. Ausgelassene Stimmung und gutes Wetter sorgten für gute Laune bei den zahlreichen Besuchern.

Wieder dabei der Fachbereich Sanitätsdienst mit bis zu 10 eingesetzten ehrenamtlichen Rettungshelfern, Sanitätern, Kraftfahrern und Leitungskräften. Zwei Stationen galt es mit Fahrzeug und Personal zu besetzen. Darüber hinaus wurden wieder Rubbellose der freien Wohlfahrtspflege verkauft.

Von den 4 Einsatztagen war der Samstag aus Rotkreuzsicht der anspruchsvollste. Das gesamte Spektrum an Hilfeleistungen galt es zu bewältigen, vom Herzanfall über Kreislaufpro-bleme einer Hochschwangeren bis hin zu Platz und Schnittwunden. Auch der übermäßige Konsum von Alkohol war wieder Anlass, den einen oder anderen KTW und RTW anzufordern.

 

10.09.2006

Der Fachbereich Sanitätsdienst des DRK Lünen hat wieder die sanitätsdienstliche Versorgung während der Festtage übernommen.

Zwischen 6 und 10 Helferinnen und Helfer, darunter Rettungshelfer, Sanitäter und Ersthelfer, standen für kleine und große Blessuren bereit.

An der Stadttorstraße (C&A) wurde wie in jedem Jahr die Erste-Hilfe-Station aufgebaut. Hier stand unter anderem ein Krankentransportwagen (KTW) bereit, um im Bedarfsfall einen Verletzten aufzunehmen.

Mittels Fußstreifen wurde dafür gesorgt, im gesamten Veranstaltungsbereich präsent zu sein. Über Funkgeräte standen die Fußstreifen jederzeit in Kontakt mit der Einsatzleitung an der EH-Station.

Am Freitag Abend hatten die ehrenamtlichen Rotkreuzler einiges zu tun, denn durch übermäßigen Alkoholkonsum und kleinere Rangeleien kam es immer wieder zu kleineren Einsätzen. So musste mehrmals bei der Leitstelle des Kreises Unna  ein Kranken- bzw. Rettungswagen angefordert werden.

Auch Wespenstiche wurden mehrfach behandelt.

Die Zusammenarbeit zwischen den ehrenamtlichen und hauptamtlichen Kräften des DRK Lünen verlief äußerst zufrieden stellend.

Das schöne Wetter tat sein übriges dazu bei, dass die Veranstaltung insgesamt sehr angenehm verlief.

 

17.07.2006

 

Die Tore sind geschossen, der Sieger des Turniers steht fest und das DRK kann mit dem Verlauf der Veranstaltung höchst zufrieden sein.

Zuerst sah alles danach aus, als ob die WM an der Gemeinschaft Lünen vorbei ginge - doch es kam anders. Eingebunden in einer Betreuungsplatzbereitschaft aus den DRK-Kreisverbänden Hamm, Soest und Lünen, sowie dem MHD Soest standen am 14.06. und 19.06. 9 unserer Helfer in Bereitstellung in der Feuerwache Hamm-Rhynern.

Darüber hinaus war die gesamte Einsatzeinheit während allen Spielen in Dortmund und Gelsenkirchen in Rufbereitschaft.

Dabei handelte es sich um behördlich angeordnete Einsätze im Rahmen der überörtlichen Gefahrenabwehr - ein Novum für unseren Kreisverband!

Zwar hatte die Einsatzeinheit unter der Führung von Sandra Sawallich, Daniel Welk, Stephan Rensmann und Ulrich Gehde schon früh mit den Vorbereitungen begonnen, aber aufgrund des nicht geplanten Schwerpunktes des bevorstehenden Einsatzes (Betreuung von unverletzten Betroffenen anstatt von Verletzten) musste nochmals umgedacht werden.

Beim Spiel Deutschland gegen Polen am 14.06. war es dann soweit. Um 15 Uhr trafen sich unsere Helfer am DRK-Zentrum, um dann mit 3 Fahrzeugen in Richtung Hamm-Rhynern aufzubrechen. Das Gebäude der Feuerwehr stand dort als Sammelplatz zur Verfügung.

Die freundliche Atmosphäre und der partnerschaftliche Umgang unter den verschiedenen Organisationen waren beeindruckend. Genauso wie die professionelle Vorbereitung des Einsatzes durch die Verbandsführung des DRK Lippstadt. Vom vorbereiteten Funkrufnamen für die verschiedenen Fahrzeuge bis hin zur Verpflegung der Helfer, alles stimmte.

Kurz vor Ende des Spiels kam dann etwas Hektik auf und die Fahrer mussten vorsichtshalber schon einmal aufsitzen. Unruhe in Dortmund machten den dortigen Kräften zu schaffen und das Siegtor für Deutschland kurz vor Schluss drohte die Situation eskalieren zu lassen.

Petrus kam jedoch zur Hilfe, denn durch das einsetzende Gewitter beruhigten sich auch die Gemüter der Fans wieder. So konnte dann um 01:50 nachts der Heimweg nach Lünen angetreten werden.

 

Als am 19.06. Togo gegen die Schweiz spielte, standen wiederum Helfer aus Lünen im Bereitstellungsraum in Hamm. Diesmal war auch die Gruppe „Technik & Sicherheit“ mit dabei.

Auch an diesem Tag konnte man sich mit Rotkreuzlern aus Hamm und Lippstadt austauschen und das Einsatzgeschehen beobachten. Mit viel Spaß bei der Sache und dem nötigen Durchhaltevermögen absolvierten die Helfer die 10-Stunden Bereitschaft.
 

 

 

25.04.2006

 

Die Fußball Weltmeisterschaft wird auch für das Deutsche Rote Kreuz eine große Herausforderung sein. So wird ein Großteil der bei jedem Spiel verplanten 1.584 Helfer vom DRK gestellt.

Auch in Lünen bereitet sich die ehrenamtliche Gemeinschaft mit der DRK-Einsatzeinheit auf das Großereignis vor.

In Zusammenarbeit mit dem Kreisverband Dortmund absolvieren derzeit 7 Rotkreuzler den Rettungshelfer-Lehrgang, der mit einer staatlichen Prüfung abschließt.

Diese Kooperation mit dem Kreisverband Dortmund soll auch über die WM hinaus ausgebaut werden. Vorstellbar ist hier die Unterstützung des Kreisverbandes Dortmund bei Heimspielspielen des BVB und diversen Großveranstaltungen in den Westfalenhallen.

 

Der DRK-Kreisverband Lünen sucht noch Interessenten, die Freude an einer ehrenamtlichen Mitwirkung in der Einsatzeinheit bzw. im Fachbereich Sanitätsdienst haben. Ob als Kraftfahrer, Sanitätshelfer oder in der Gruppe „Technik und Sicherheit“, es ist für jeden Geschmack etwas dabei!

 

Das DRK ist ein moderner Verband, der seinen Ehrenamtlichen gute Rahmenbedingungen bietet. Außerdem bietet das DRK viele Möglichkeiten der Qualifikation, z.B. zwecks Einsatz als Ausbilder oder auch als Leitungs- und Führungskraft. Viele Fähigkeiten und Kenntnisse, die man beim DRK erlernt und ausbaut, helfen auch im Privatleben und im Beruf. Als Angehöriger einer internationalen Organisation haben die Freiwilligen im Roten Kreuz vielfältige Möglichkeiten, Hilfe zu leisten und sich abwechslungsreichen Tätigkeiten zu widmen.

Interessenten können sich über dieses Kontaktformular melden!